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		<title>Design Tagebuch zum neuen Logo</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 12:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Meinung des Design Tagebuchs überzeugt das neue Würzburg-Logo nicht – und vierzig Kommentatoren finden eine Reihe von Mängeln, die auch handwerklicher Natur sind. Noch wäre ja Zeit, entsprechende Korrekturen am Logo vorzunehmen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Meinung des <em><a href="http://www.designtagebuch.de/stadt-wuerzburg-fuehrt-neues-logo-ein/#comments">Design Tagebuchs</a></em> überzeugt das neue Würzburg-Logo nicht – und vierzig Kommentatoren finden eine Reihe von Mängeln, die auch handwerklicher Natur sind. Noch wäre ja Zeit, entsprechende Korrekturen am Logo vorzunehmen.</p>
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		<title>Ein neues Logo für die Stadt</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 15:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>

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Auf der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters hat die Stadt das neue Logo vorgestellt, mit dem sich Würzburg künftig in einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentiert. Entworfen hat es der Stadtgrafiker Markus Westendorf. Es zeigt die historische Silhouette der Innenstadt sowie – mit einer angedeuteten Spiegelung im Main – die Festung Marienberg. Verwendet wird es in den Farben rot und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Das neue Würzburg-Logo" src="http://www.wuerzburg.de/media/www.wuerzburg.de/media/med_17585/30739_logo-information-1.jpg" alt="" width="468" height="174" /></p>
<p>Auf der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters hat die Stadt <strong>das neue Logo</strong> vorgestellt, mit dem sich Würzburg künftig in einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentiert. Entworfen hat es der Stadtgrafiker Markus Westendorf. Es zeigt die historische Silhouette der Innenstadt sowie – mit einer angedeuteten Spiegelung im Main – die Festung Marienberg. Verwendet wird es in den Farben rot und schwarz. Eingeführt werden soll es schrittweise ab 2010 und dann städtische Briefbögen, Formulare, Broschüren, Internet-Auftritte, Plakate oder Werbeartikel zieren.</p>
<p>Das neue Stadtlogo ist, so sehen es die Verantwortlichen des städtischen Eigenbetriebs Congress-Tourismus-Wirtschaft<em>, „ein wichtiges Instrument für das Standortmarketing im zunehmenden Wettbewerb unter Städten und Regionen“.</em> Und Oberbürgermeister Georg Rosenthal ergänzt: „<em>Es zeigt die Tradition der Stadt Würzburg, repräsentiert aber auch seine moderne Verwaltung. Es trägt maßgeblich zur Unterscheidbarkeit und zur Wiedererkennung der Stadt bei.“ <span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p>Allerdings: Das bisherige Stadtwappen mit der schräg gestellten Fahne bleibt im Einsatz, als <em>„Zeugnis der langen Geschichte und Tradition der Stadt Würzburg“</em> und als hoheitliches Zeichen, das nur von der Stadtverwaltung verwendet werden darf.</p>
<p>Mehr zum neuen Erscheinungsbild der Stadt Würzburg finden Sie <a href="http://www.wuerzburg.de/de/verwaltungpolitik/rathaus/cor/index.html">hier</a>.</p>
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		<title>Wohin mit dem Einkaufszentrum?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 16:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Podiumsdiskussion „Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?“ war auch das geplante Einkaufszentrum auf dem Mozart-Areal  (Hintergründe sind hier nachzulesen) zur Sprache gekommen. Von Stadtbaurat Christian Baumgart war dort noch zu vernehmen, dass die UNESCO und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung „erhebliche Bedenken“ gegen ein Einkaufszentrum gegenüber der Residenz haben. In einem Gespräch mit der Main-Post [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Podiumsdiskussion <em>„Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?“</em> war auch das geplante Einkaufszentrum auf dem Mozart-Areal  (Hintergründe sind <a href="http://nachlese.net/blog/archives/60">hier</a> nachzulesen) zur Sprache gekommen. Von Stadtbaurat Christian Baumgart war dort noch zu vernehmen, dass die UNESCO und die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung <em>„erhebliche Bedenken“</em> gegen ein Einkaufszentrum gegenüber der Residenz haben. In einem Gespräch mit der <em>Main-Post</em> sagte der Stadtbaurat einige Tage später allerdings, dass es <em>„das Ziel bleiben (werde), dort zusätzliche Einzelhandelsflächen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt zu entwickeln. Ob das dann noch Einkaufszentrum heißt, wird man sehen“.</em> Und schon zwei Tage später meldet die Zeitung: <em>„Für den Erhalt der Mozartschule machte sich in der Sitzung des Stadtrats keiner stark.“</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Mit einem diskussionswürdigen Vorschlag warten nun die </span>Wirtschaftsjunioren Würzburg<span style="font-style: normal;"> auf. Der Zusammenschluss junger Unternehmer hat einen alternativen Standort für ein Einkuafszentrum in den Blick genommen: das Gelände des jetzigen (sanierungsbedürftigen) Mainfranken Theaters. Im Gegenzug bietet das Mozart-Areal und der Kardinal-Faulhaber-Platz ausreichend Platz für einen Theater-Neubau einschließlich Gastronomie. Die architektonischen Besonderheiten des Eingangsgebäudes der ehemaligen Mozartschule könnten so erhalten bleiben. Das Theater, so die Idee der Wirtschftsjunioren, könnte in einem modernen Anbau unterkommen. Gleichzeitig wären zusätzliche Nutzungen für Kultur und Bildung möglich.</span></em></p>
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		<title>Ein heiterer Akzent</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 11:47:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[aufgelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der neue s.Oliver-Bau am Oberen Markt fällt angenehm auf, indem er nicht unangenehm auffällt.“
Lobende Worte für das neue Geschäftshaus des Modeunternehmens findet Stadtheimatpfleger Hans Steidle in seinem Gastbeitrag für die Main-Post. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, urteilt  Steidle. „Auch das steile Dach passt sich ein, ist jedoch in der Steinfassung abgehoben. Auch dies ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Der neue s.Oliver-Bau am Oberen Markt fällt angenehm auf, indem er nicht unangenehm auffällt.“</em></p>
<p>Lobende Worte für das neue Geschäftshaus des Modeunternehmens findet <strong>Stadtheimatpfleger Hans Steidle</strong> in seinem Gastbeitrag für die <em>Main-Post.</em> <em>„Das Ergebnis kann sich sehen lassen“,</em> urteilt  Steidle. <em>„Auch das steile Dach passt sich ein, ist jedoch in der Steinfassung abgehoben. Auch dies ist gute alte Würzburger Tradition: Vor mehr als 800 Jahren wurden auch die Turmhelme von St. Burkhard aus Stein gemauert.“</em> Das Haus selbst stehe <em>„wie selbstverständlich“</em> an der Ecke, springe nicht aus den Baulinien, wirke <em>„insgesamt zurückhaltend“</em>. <em>„Farblich wirkt die helle Muschelkalkverkleidung als Gewinn, da ein heller Farbcharakter der Innenstadt … einen heiteren Akzent verleiht.“</em></p>
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		<title>Bücher mit neuer Chefin</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 11:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Langwierig gestaltete sich die Suche nach einem Nachfolger für Stadtbücherei-Chefin Hannelore Vogt, die sich vor fast einem Jahr nach Köln verabschiedet hatte. „Nach mehreren bundesweiten Ausschreibungen und Gesprächen mit Bewerbern“, so berichtet die Main-Post, hätten sich nun die Mitglieder des Personalausschusses auf die 39 Jahre alte Anja Flicker als Nachfolgerin geeinigt. Beachtenswert dabei: „Es brauchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langwierig gestaltete sich die Suche nach einem Nachfolger für Stadtbücherei-Chefin Hannelore Vogt, die sich vor fast einem Jahr nach Köln verabschiedet hatte<em>. „Nach mehreren bundesweiten Ausschreibungen und Gesprächen mit Bewerbern“,</em> so berichtet die <em>Main-Post,</em> hätten sich nun die Mitglieder des Personalausschusses auf die 39 Jahre alte <strong>Anja Flicker</strong> als Nachfolgerin geeinigt. Beachtenswert dabei: „<em>Es brauchte mehrere Anläufe, um den Posten zu besetzen. Nach der ersten Ausschreibung ging es in die Verlängerung, und als man dann einen Kandidaten hatte, sagte der wieder ab: Die Ehefrau wollte nicht nach Würzburg.“</em></p>
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		<title>Hotelturm mit Happy End?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 11:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Artikelüberschrift in der Main-Post ließ aufhorchen: „Aus Bauruine wird Vier-Sterne-Haus“. Die Zeitung berichtet, dass sich für den nur halbfertig gebauten Hotelturm in der Schweinfurter Straße nun doch noch ein Nutzer gefunden habe. „Die Geschichte vom ewig unfertigen Rohbau des Hotelturms, der fast fünf Jahre lang leer stand, könnte ein Happy End bekommen“. Der Investor, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Artikelüberschrift in der Main-Post ließ aufhorchen: <em>„Aus Bauruine wird Vier-Sterne-Haus“.</em> Die Zeitung berichtet, dass sich für den nur halbfertig gebauten Hotelturm in der Schweinfurter Straße nun doch noch ein Nutzer gefunden habe. <em>„Die Geschichte vom ewig unfertigen Rohbau des Hotelturms, der fast fünf Jahre lang leer stand, könnte ein Happy End bekommen“.</em> Der Investor, die Ghotel-Gruppe aus Bonn, plant für das Frühjahr 2011 die Eröffnung des Vier-Sterne-Hotels mit 220 Zimmern.</p>
<p>Die Würzburger indes sind skeptisch, wenn es um den <em>„Skandal-Turm“ (Main-Post)</em> geht. Zu einem glücklichen Ende wird es für sie erst dann kommen, wenn – wie <em>Main-Post-</em>Redakteur Michael Czygan treffend kommentiert – <em>„der erste Gast in das Turmhotel eingezogen ist“.</em></p>
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		<title>Was wird aus Würzburg?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 07:18:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Podiumsdiskussion zum Stadtbild, organisiert vom Stadtheimatpfleger Hans Steidle und dem Kulturreferat der Stadt, will – so die Ankündigung –  „das Bewusstsein für die jüngere Architektur und den vielschichtigen Charakter Würzburgs und für den sorgfältigen Umgang mit dem Stadtbild schärfen“. Unter dem Titel „Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?“ wird es um „die Frage der Qualität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <strong>Podiumsdiskussion zum Stadtbild,</strong> organisiert vom Stadtheimatpfleger Hans Steidle und dem Kulturreferat der Stadt, will – so die Ankündigung –  <em>„das Bewusstsein für die jüngere Architektur und den vielschichtigen Charakter Würzburgs und für den sorgfältigen Umgang mit dem Stadtbild schärfen“</em>. Unter dem Titel <em>„Was wird aus dem Nachkriegs-Würzburg?“</em> wird es um „<em>die Frage der Qualität der Nachkriegsarchitektur sowie über den Umgang mit dieser Architektur heute sowie in Zukunft“</em> gehen.</p>
<p>Auf das Podium steigen werden am <strong>Mittwoch, den 14. Oktober, um 20.15 Uhr in der Aula des alten Mozart-Gymnasiums:</strong> Stadtbaurat Christian Baumgart, Rembrant Fiedler vom Landesamt für Denkmalpflege, Stefan Kummer als Vorsitzender des Verschönerungsvereins Würzburg, Stadtheimatpfleger Hans Steidle und Gabriele Scholder vom Architekturbüro Stadt + Raum Würzburg. Moderiert wird die Diskussion von Eberhard Schellenberger vom Bayerischen Rundfunk.</p>
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		<title>Klare Worte zum Provinz-Slogan</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 12:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erlösende Nachricht stand in der Main-Post: „Oberbürgermeister Georg Rosenthal geht deutlich auf Distanz zum ,Würzburg – Die Provinz auf Weltniveau‘-Kampagnen-Vorschlag der Würzburg AG. Der Stadtrat habe nie den Auftrag erteilt, ein solches Stadtmarketingkonzept zu entwickeln, teilt der OB mit.“
Damit reagierte  Oberbürgermeister Rosenthal auf jene 300 Seiten dicke Dokumentation, mit der die Würzburg AG dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erlösende Nachricht stand in der <em>Main-Post</em>: „<em>Oberbürgermeister Georg Rosenthal geht deutlich auf Distanz zum ,Würzburg – Die Provinz auf Weltniveau‘-Kampagnen-Vorschlag der Würzburg AG. Der Stadtrat habe nie den Auftrag erteilt, ein solches Stadtmarketingkonzept zu entwickeln, teilt der OB mit.“</em></p>
<p>Damit reagierte  Oberbürgermeister Rosenthal auf jene 300 Seiten dicke Dokumentation, mit der die Würzburg AG dem Stadtrat den umstrittenen Werbespruch noch schmackhaft machen wollte. Es bleibt zu hoffen, dass die Würzburg AG die klaren Worte des Oberbürgermeisters <em>(„Angesichts der zu erwartenden angespannten Haushaltssituation in den kommenden Jahren werden wir sicher keine Investitionen auf Weltniveau für eine Image-Kampagne bereitstellen können.“)</em> verstanden hat.</p>
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		<title>Die langweiligste Stadt?</title>
		<link>http://nachlese.net/blog/archives/476</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Besondere, Charakteristische, Unverwechselbare in Temperament und Erscheinungsbild dieser Stadt“ behandelte der Publizist Klaus M. Höynck in seiner bemerkenswerten Rede bei der Vorstellung des von ihm im Echter Verlag herausgegebenen Bild- und Textbandes „Würzburg – ein Jahrhundert in seltenen Bildern“ (192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 160 Schwarzweißbilder, ISBN 978-3-429-03154-4, 29,– Euro). Der leicht gekürzte Text seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>„Besondere, Charakteristische, Unverwechselbare in Temperament und Erscheinungsbild dieser Stadt“</em> behandelte der Publizist Klaus M. Höynck in seiner bemerkenswerten Rede bei der Vorstellung des von ihm im Echter Verlag herausgegebenen Bild- und Textbandes <em>„Würzburg – ein Jahrhundert in seltenen Bildern“</em> (192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 160 Schwarzweißbilder, ISBN 978-3-429-03154-4, 29,– Euro). Der leicht gekürzte Text seines Beitrags ist hier zu lesen.</p>
<p><span id="more-476"></span>„Erlauben Sie mir, dass ich mit einem eindeutig-zweideutigen Lob beginne. Es stammt übrigens nicht von mir, sondern von einem bekannten und geschätzten Würzburger Theatermann, der aber aus verständlichen Gründen gern ungenannt bleiben möchte. ,Würzburg‘, so bemerkte Werner Kusch einmal mit sanfter Ironie, ist die schönste, aufregendste und wohl langweiligste Stadt der Welt“. Was könnte man daraus schließen? Also doch ,Provinz auf Weltniveau‘?</p>
<p>Nun, hier geht es nicht darum, die Banalität eines als missliche Zangengeburt niedergekommenen Werbeslogans zu ergründen. Würzburg müsste sich das eigentlich nicht antun – das nicht auch noch. Wir sollten uns lieber herzlich freuen: erscheint dieses Würztburg von heute doch, Gott sei Dank, in seiner städtebaulichen Dominanz nach wie vor weitgehend intakt – oder besser gesagt: dank vieler gelungener Einzel-Rekonstruktionen nach der Katastrophe des 16. März 1945 erneut als mainfränkische Städte-Schönheit, die in ihrem natürlichen Umfeld auch historisch wieder präsent ist.</p>
<p>Eine in der Choreografie von Baustilen und Formensprachen reich und vielfältig komponierte Stadt der Romanik und der Gotik, der Renaissance und des Barock, auch des aus Frankreich importierten ,Revolutionsklassizismus‘, für den in Würzburg insbesondere der ,ägyptische Speeth-Bau‘ im Burkader Viertel steht, nicht zuletzt eine Stadt aus den großstädtischen Gründerzeitjahren sowie mit typischen Bauhausstil-Anklängen aus den Endzwanzigern: dies alles eben dank einer respektablen, jahrzehntelangen Aufbauleistung speziell im Detail. Öde und großflächig phantasielose Erneuerungs-Strukturen aus den unmittelbaren Nachkriegsjahren kann sie freilich nicht verleugnen, obwohl auch an ihnen längst kräftig herumretuschiert wurde.</p>
<p>So ist Würzburg zugleich eine Stadt ottonischer, salischer und staufischer Kunst geblieben, des hochfürstlichen Schönborn-Prunks und – hier indes mit unwiederbringlichen, darum umso schmerzlicheren Verlusten – einer vormals noch repräsentativeneren Ringstraßen-Architektur, beinahe nach k.u.k.-Muster, aber auch eine Stadt rudimentärer mittelalterlicher Kleinteiligkeit. Würzburg ist, trotz schlimmer baulicher Entgleisungen in unseren Tagen, auch noch immer die Stadt von Antonio Petrini, von Joseph Greising, Baltahasar Neumann und des bereits erwähnten Peter Speeth, ein bisschen auch von Olaf Andreas Gulbransson (Erlöserkirche Zellerau, 1959/61) und von Alexander von Branca (Uni-Mensa/Bibliothek, Kaufhaus Hertie/Wöhrl), sogar von Heinz Lützelberger und – ja, ja – auch von Christian Baumgart.</p>
<p>Trotzdem: Als Ort stilistisch schöner, harmonischer Baulinien und zugleich hübsch-hässlicher Allerweltskontraste sollte die Stadt Würzburg künftig vielleicht entschiedener beherzigen, was ihr der unvergessene Stadtbaurat Paul Heinrich Otte noch kurz vor seinem Tode mahnend ins Stammbuch geschrieben hatte: ,Es ist sehr zu wünschen, dass die Stadt auch in Zukunft ihre besondere Ausstrahlung und Eigenart behält und die Stadtbildpflege ihre wesentliche Rolle nicht verliert …‘</p>
<p>Mit Recht knüpfte Hans Steidle, der neue ehrenamtliche Stadtheimatpfleger, daran die Hoffnung auf eine bessere Streitkultur in der permanenten, oft mehr gefühlsbetonten Debatte über das Stadtbild:,Es geht nicht darum, neue Lösungen prinzipiell zu verhindern. Bislang mangelt es nur häufig am Willen, nach den besten Lösungen zu suchen &#8230;‘ Was freilich nicht ausschließen mag, dass Würzburg auch weiterhin geduldig auf wirklich gelungene Beispiele zeitgenössischer Architektur warten muss, die obendrein auch nicht wie der hochmütige Turmbau zu Babel im peinlichen Nirwana enden mögen. Doch das Würzburger UNESCO-Weltkulturerbe entschädigt letztlich noch immer für Manches und Vieles – und das keineswegs unverdient. Also doch ,Weltniveau‘ <em>in</em> der Provinz?</p>
<p>Spätestens jetzt sei die spitze Eingangsbehauptung kritisch hinterfragt: Ist Würzburg, allen Ernstes, so schrecklich langweilig, dass man ihm sogar den Superlativ eines solch beklagenswerten Zustandes bescheinigen müsste, die langweiligste Stadt der Welt zu sein?</p>
<p>Nun, eines sei freimütig bekannt: Von Opas behäbigem gutbürgerlichen ,Pensionopolis‘ bis zum kräftig pulsierenden Zentrum einer modernen Chancenregion von Wirtschaft, Handel, Kunst, Kultur und Wissenschaften im globalisierten dritten Jahrtausend war es auch für Würzburg ein steiniger, mühevoller Weg. Da half  nicht immer ein alltagsbewährtes ,laisser-faire‘, höchstens eine seit Jahrhunderten fest verwurzelte, stets auferstehungs-förderliche Liebe zum Wein.</p>
<p>Man geht sicher nicht fehl in der Annahme, dass zu allen Zeiten auch manch seriöses Menschen-Werk aus dieser lokalspezifischen Cuvée auf gelungene Weise er-wachsen ist. Also ersetzen wir das umstrittene Eingangs-Prädikat ,langweilig‘ lieber durch die unverbindlichere Vokabel ,eigenwillig‘. Denn dahinter verbirgt sich allemal das Besondere, Charakteristische, Unverwechselbare in Temperament und Erscheinungsbild dieser Stadt – auch, wenn dies häufig erst auf den zweiten Blick augenfällig wird.</p>
<p>Würzburg offenbart sich seit jeher wohl erst auf diesen bewussten zweiten Blick, was im Herbst des Jahres 1800 sogar der altpreußische Literatur-Tourist Heinrich von Kleist – widerwillig – erfahren durfte. Womöglich auch die frühen Karolinger, die Würzburg ins fränkische Großreich eingliederten und Mitte des 8. Jahrunderts zur fränkischen Königsprovinz machten – vermutlich damals schon auf Weltniveau.</p>
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		<title>Venezia bleibt in der Spiegelstraße</title>
		<link>http://nachlese.net/blog/archives/470</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 07:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben dem Aussehen des geplanten Neubaus eines Geschäfts- und Wohnhauses in der Spiegelstraße hat die Gemüter vor allem diese Frage bewegt: Was passiert mit dem Eiscafé Venezia? Nachdem wir gestern abend eine der vermutlich letzten Möglichkeiten genutzt hatten, im Garten des Venezia einen Erdbeerbecher zu genießen, haben wir nachgefragt – und erfreut gehört, dass das Eiscafé [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben dem Aussehen des geplanten Neubaus eines Geschäfts- und Wohnhauses in der Spiegelstraße hat die Gemüter vor allem diese Frage bewegt: <strong>Was passiert mit dem Eiscafé </strong><em><strong>Venezia</strong></em><strong>?</strong> Nachdem wir gestern abend eine der vermutlich letzten Möglichkeiten genutzt hatten, im Garten des <em>Venezia</em> einen Erdbeerbecher zu genießen, haben wir nachgefragt – und erfreut gehört, dass das Eiscafé nur wenige Meter weiter in das vor einigen Tagen geschlossene <em>Caffé etc.</em> zieht. Da gibt es dann zwar leider keine Terrasse, aber das Eis wird hoffentlich weiterhin so gut schmecken.</p>
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