Archiv für September 2009

Klare Worte zum Provinz-Slogan

Die erlösende Nachricht stand in der Main-Post: „Oberbürgermeister Georg Rosenthal geht deutlich auf Distanz zum ,Würzburg – Die Provinz auf Weltniveau‘-Kampagnen-Vorschlag der Würzburg AG. Der Stadtrat habe nie den Auftrag erteilt, ein solches Stadtmarketingkonzept zu entwickeln, teilt der OB mit.“

Damit reagierte  Oberbürgermeister Rosenthal auf jene 300 Seiten dicke Dokumentation, mit der die Würzburg AG dem Stadtrat den umstrittenen Werbespruch noch schmackhaft machen wollte. Es bleibt zu hoffen, dass die Würzburg AG die klaren Worte des Oberbürgermeisters („Angesichts der zu erwartenden angespannten Haushaltssituation in den kommenden Jahren werden wir sicher keine Investitionen auf Weltniveau für eine Image-Kampagne bereitstellen können.“) verstanden hat.

Die langweiligste Stadt?

Das „Besondere, Charakteristische, Unverwechselbare in Temperament und Erscheinungsbild dieser Stadt“ behandelte der Publizist Klaus M. Höynck in seiner bemerkenswerten Rede bei der Vorstellung des von ihm im Echter Verlag herausgegebenen Bild- und Textbandes „Würzburg – ein Jahrhundert in seltenen Bildern“ (192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 160 Schwarzweißbilder, ISBN 978-3-429-03154-4, 29,– Euro). Der leicht gekürzte Text seines Beitrags ist hier zu lesen.

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Venezia bleibt in der Spiegelstraße

Neben dem Aussehen des geplanten Neubaus eines Geschäfts- und Wohnhauses in der Spiegelstraße hat die Gemüter vor allem diese Frage bewegt: Was passiert mit dem Eiscafé Venezia? Nachdem wir gestern abend eine der vermutlich letzten Möglichkeiten genutzt hatten, im Garten des Venezia einen Erdbeerbecher zu genießen, haben wir nachgefragt – und erfreut gehört, dass das Eiscafé nur wenige Meter weiter in das vor einigen Tagen geschlossene Caffé etc. zieht. Da gibt es dann zwar leider keine Terrasse, aber das Eis wird hoffentlich weiterhin so gut schmecken.

War was?

Die Begebenheit liegt schon ein paar Jahre zurück. Wir waren aus dem Urlaub nach Würzburg zurückgekommen und ließen uns mit dem Taxi vom Bahnhof nach Hause fahren. Was sich denn während unserer zweiwöchigen Abwesenheit so ereignet hätte in der Stadt, wollten wir vom Fahrer wissen. Der überlegte kurz und sagte dann: „Die Pia hat ihren Doktor gemacht.“ Da waren wir aber erleichtert, neben der Promotion unserer damaligen Oberbürgermeisterin nichts verpasst zu haben.

In den diesjährigen Urlaub waren wir mit dem Auto gefahren und müssen uns nun selbst einen Überblick der Würzburger Ereignisse in den zuürckliegenden Wochen verschaffen. Deshalb die Frage: War was?