Würzburg hat eine Sieboldstraße, ein Siebold-Gymnasium – und auch ein nach dem Würzburger Mediziner und Naturforscher Philipp Franz von Siebold (1796–1866) benanntes Museum, welches wiederum beheimatet ist im herrschaftlichen Siebold-Palais auf dem Gelände der ehemaligen Bürgerbräu in der Frankfurter Straße. „Zugegeben: Dieses Museum liegt etwas abseits“, leitet Renate Freyeisen in der nummer 42, der Zeitschrift für Kultur in Würzburg, ihren Beitrag über das Siebold-Museum ein. Überhaupt scheint das Siebold-Museum ins Abseits geraten zu sein. „Eine vernachläsigte Institution?“, titelt die Zeitschrift fragend.