Die Vorstellung ist äußerst reizvoll. „Was wäre, wenn Würzburg damals verschont geblieben wäre?“, fragte Barbara Markus am 15. März um die Mittagszeit im Bayern 2 Hörfunk.
Wäre das „Juwel des Barock und Rokoko“, wenn es nicht am 16. März 1945 durch Luftangriffe fast vollständig zerstört worden wäre, möglicherweise Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland geworden? Wäre die unversehrte, mittelalterliche Stadt mit ihren Patrizierhäusern und engen Gassen, mit ihren Baudenkmälem und Kunstwerken zu einem Anziehungspunkt für Besucher geworden?
Ein fiktiver Spaziergang durch das unzerstörte Würzburg lässt Gassen und Häuser zumindest vor dem geistigen Auge des Radiohörers wieder erstehen. Der Beitrag, der zun Nachhören leider (noch) nicht als Podcast herunterzuladen ist, versuchte aber auch der Frage nachzugehen, welche Probleme sich durch die Anforderungen einer modernen Gesellschaft im „alten“ Würzburg ergeben würden: Wie würde es sich heute in der Stadt von einst leben lassen? Es wäre zu schön, das noch einmal erfahren zu können.